Bericht zur Bundesliga Hinrunde 2014

Das Erfolgsteam!

Roter Stern Bremen

Die Bundesliga Hinrunde findet im Center Parcs Sauerland statt.

Da Daniel, Enno und Jojo auf anderem Wege nach Medebach fahren, bleibt ein Fünfer Auto aus Bremen mit Rafa, Eu-Gen, Flo, Yannick und einem verkaterten Sören. Dieser hatte sich die ganze Nacht Gedanken um die Aufstellung gemacht, um beim ersten Spiel gegen Team Sandra Ranff einerseits unschlagbar zu sein und andererseits jedem die Möglichkeit geben, einen guten Einstieg in das Turnier zu bekommen. Beim verlesen der genialen Aufstellung wurde er leider sofort von Eugen mit den Worten: „Du weißt schon, dass wir nur zweimal wechseln dürfen oder?“ unterbrochen. Damit waren wir mit der Aufstellung wieder bei Null.

Gemütlich abends in Medebach angekommen war noch Zeit für einen kleinen Einkauf, da wir auf Jojo warten mussten, der einen Bus um eine Minute verpasst hatte. Natürlich hatte nach der Reise keiner mehr Lust zu kochen, so dass Grün-Weiß und Roter Stern zusammen beim Griechen in Medebach einfielen. Hier roch es schon verdächtig angeschmort, was nach dem ersten Ouzo aber auszuhalten war. Als das Essen jedoch kam, haben Rafa und Yannick die Ursache schnell ausgemacht. Die Steaks waren ziemlich knackig, der Rest war aber in Ordnung. Abends ging es dann früh ins Bett, da so ein Wochenende bekanntlich anstrengend ist.

80 Teams - 80 Tische
Der Samstag:

Als erstes wartet BSC Hamburg 07 mit Starspielerin Sandra Ranff. Nach einem dreifachen Yiihr auf drei war also die Bundesligasaison 2014 für uns eröffnet. Als erfolgreiches Experiment wurde das Doppel Jojo Rafa mal ausprobiert, was Rafa in die zuletzt ungewohnte Torwartposition mit Aussicht auf mal einen weg machen setzte. Auch Klopfkurbel Daniel mit Eugen im Tor waren für BSC nicht zu schlagen, so dass dieses Spiel relativ ungefährdet 22:10 an den roten Stern ging.

Das Spiel gegen Kulmbach war schon härter umkämpft, was auch zu dem ein oder anderen Schiedsrichtereinsatz führte. Warum es allerdings zu Diskussionen mit der Kulmbacher Schiedsrichterlegende kam weiß ich garnicht mehr. Da Kulmbach noch mit dem alten Ball spielte war es unsere erste Multitablebegegnung, was uns aber sehr gut gelungen ist. So ging diese trotz der Diskussionen sehr faire Begegnung mit 19:13 an uns.

Als nächstes stand das erste Highlight des Jahres für Eugen an. Bonzini gegen das Kickerparadies aus Berlin. Wie zu erwarten wurden wir mit dem Tisch nicht richtig warm, was uns dazu zwang so ziemlich alles auf unserem Heimtisch zu gewinnen. Da Berlin aber auch auf dem Leo zu spielen wusste, ging es im letzten Spiel bei einem Spielstand von 15:15 auf dem Bonzini für Jojo und Eugen um die Wurst. Durch Probleme auf der Dreierreihe ging dieses Spiel und somit auch das gesamte Match mit 15:17 an das Kickerparadies.

Die letzte Begegnung sollte das Bremer Derby gegen Grün-Weiß sein. Das Spiel lief dann wieder wie geschmiert und ging mit 29:3 an den roten Stern.

Der Sonntag startete mit dem Spiel gegen Kixx’n’Trixx Halle. Uns fiel eine Einschätzung der gegnerischen Spielstärke schwer, alles was wir von Sören wussten war, dass einer „technisch ganz gut“ spielt. Dass eine einzelne Kickermaschine aber nicht ausreicht, um uns in Bedrängnis zu bringen wussten wir schon aus dem Spiel gegen BSC, so dass wir gegen halle klar mit 21:11 gewinnen konnten. Der Hauptgrund war wohl, dass wir kein einziges Doppel abgegeben haben.

Gegen Kick it Stuttgard wurde nicht nur gespielt, sondern auch diskutiert. Auf der einen Seite wurde Anschlagen reklamiert, auf der anderen Seite die 15 Sekunden Zeitbegrenzung auf der Dreierreihe. Dies führte dazu, dass Eugen und Daniel nun von Zeitschiedsrichtern Jojo und einem Stuttgarter unter Beobachtung standen. Dies war für Eugen aber kein Hinderungsgrund den Matchball aus der Verteidigung nach 14.9 Sekunden ins gegnerische Tor zu schieben. Diese trotzdem faire Partie ging auch klar mit 20:12 an uns.

Das letzte Spiel des Wochenendes sollte wieder eins der wenigen Highlights im Jahr eines Eugen sein. Gegen RC Berschweiler war Bonzini nach Saarland Art angesagt. Dieses Mal hatten wir etwas mehr Zeit uns auf dem Franzosen einzuspielen, was man auch direkt am ersten Einzel von Rafa sehen konnte. Leider hatte er es mit einem sehr starken Gegner zu tun, dessen Rechts-Links Wechsler sich vor dem großen Gilles nicht verstecken müssen. Schnell war klar, dass diese Gegner den Bonzini beherrschen wie den normalen Kicker (Hansberg halt). Umso wichtiger war jedes Spiel auf dem Leo, der den Berschweilern leider auch wenig Probleme bereitet hat. So ging das Spiel, obwohl in der Halle deutlich mehr Yiihrs als Ajoos zu hören waren, mit 12:20 an Berschweiler.

 

Damit ging ein für uns sehr erfolgreiches Wochenende zuende. Etwas ärgerlich ist nur im Nachhinein die Partie gegen Berlin, in der sicherlich mindestens ein Unentschieden drin gewesen wäre.

Alle haben stark gekämpft und auch neben dem Tisch gut Stimmung gemacht um jedes kleine Bischen Unterstützung zu nutzen. Das wird wohl auch in der Rückrunde im August gefragt sein, wo es gegen Tabellenführer und Bonzini Gegner Kaiserslautern, direkten Verfolger Göttingen, starke Bonner und Vilsbiburg geht, welche man aufgrund ihres Kaders noch nicht einschätzen kann.

Bleibt nur noch das Fazit: Mehr trainieren!

RSB_Hinrunde_Buli_2014